Nisse Lüneburg und Luca Toni gewannen in Münster die Qualifikation zur BEMER Riders Tour. Der Derbysieger ist auch bei der OWL Challenge in Paderborn dabei. (Foto: Stefan Lafrentz)
Treffpunkt für Teilnehmer aus 14 Nationen: die fünfte Etappe der BEMER Riders Tour in Paderborn. (Foto: Thomas Hellmann)
Charlotte Bettendorf und Bellefleur haben mit dem Sieg im Eröffnungsspringen der fünften Etappe der BEMER Riders Tour in Paderborn bereits Zeichen gesetzt. (Foto: Stefan Lafrentz)
Waren unschlagbar in der Qualifikation zur BEMER Riders Tour: Finja Bormann und A Crazy Son Of Lavina. (Foto: Stefan Lafrentz)
Zweiter Toursieg für Nisse Lüneburg. In Paderborn gewann der Springreiter mit Luca Toni die BEMER Riders Tour-Wertungsprüfung. Zuvor war er mit Cordillo in Hamburg erfolgreich. (Foto: Stefan Lafrentz)
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Meyer macht alles richtig – erste Derby-Qualifikation der DKB-Riders Tour in Hamburg entschieden

Hilmar Meyer aus Niedersachsen uns Salto de Fee gewinnen die erste Qualifikation zur DKB-Riders Tour in Hamburg. (Foto: Stefan Lafrentz)



(Hamburg) Hilmar Meyer hat einen fein ausgeklügelten Plan, Mario Stevens hat sich Derbyhindernisse gebaut und Emanuele Gaudiano kennt seinen Derbypartner erst seit maximal drei Wochen. Gewonnen hat die erste Qualifikation zur DKB-Riders Tour in Hamburg der gute Planer: Hilmar Meyer aus Morsum bei Verden setzte sich mit dem zehn Jahre alten Salto de Fee an die Spitze der insgesamt 55 Reiter umfassenden Konkurrenz in der ersten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, das die zweite große Etappe der internationalen Springsportserie darstellt. 

Mut, Vermögen und gute Vorbereitung

„Er hat Mut, er hat Vermögen und das braucht man im Derby nun mal“, sagt der 52 Jahre alte Profi aus Niedersachsen, der mit Cover Lady 2013 bereits Dritter in der spektakulären zweiten Etappe der DKB-Riders Tour in Hamburg werden konnte. Gleichwohl setzt Meyer auf sein zweites „As im Ärmel“, auf den 14 Jahre alten Hannoveraner Continuo. „Er hat weit mehr Erfahrung, Salto de Fee werde ich schonen, der wird nach und nach aufgebaut“, so die schlichte Begründung des Springreiters.

Derbyfan seit Kindesbeinen

Der zweitplatzierte Mario Stevens kommt ebenfalls aus Niedersachsen, aus Cloppenburg und pilotierte die Stute El Bandiata B durch die erste Qualifikation. „Ich fand das Derby schon als Kind toll, als ich es im Fernsehen gesehen habe und wir haben uns eben ein paar Derbyhindernisse gebaut“, lacht der deutsche Aktivensprecher, der auch zum Olympiakader 2016 zählt. Mit El Bandidata B konnte Stevens schon 2015 in Hamburg einen glänzenden Eindruck hinterlassen, wird aber auf die ganz große Herausforderung am Sonntag mit Rücksicht auf das Pferd und das nächste Turnier verzichten.

Emanuele und das Deutsche Spring-Derby

Die Leidenschaft für das Deutsche Spring-Derby entbrannte bei Italiens bestem Springreiter bereits vor einigen Jahren: „Da hatte ich drei Fehler und dann bin ich auch mal den Wall nicht herunter gekommen“, so Emanuele Gaudiano, „aber ich möchte das unbedingt auch mal gut zuende reiten.“ Grund genug für den in Büttelborn lebenden Profi, auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Vor drei Wochen kam Kentucky v. Neerhof Z in den Stall des Italieners. Der ist elf Jahre alt und Reiter und Pferd hatten nicht allzuviel Zeit einander kennen zu lernen: „Ich habe ihn zuhause und im Eröffnungsspringen geritten und er ist sehr brav, ich hatte gar keine Probleme. Wir werden sehen…“

Favoriten gut in Form

Gesehen haben tausende Derbyfans in der ersten Qualifikation eine ganze Reihe sicherer Runden. Zum Beispiel vom zweimaligen DKB-Riders Tour-Sieger und Derbysieger Carsten-Otto Nagel (Wedel) und seinem Oldenburger Lex Lugar, von dem Nagel sagt „ich habe sowieso das beste Derbypferd“. André Plath (Timmendorf) brachte seinen Cosmic Blue souverän ins Ziel, auch der Sieger des Mecklenburgischen Hallen-Derbys, Philipp Makowei (Gadebusch) mit Chelsea und die DKB-Riders Tour-Siegerin 2015, Janne-Friederike Meyer (Hamburg) mit Cellagon Anna, zeigten souveräne Runden. Andre Thieme (Plau am See) und Quonschbob unterlief lediglich ein Fehler.

Zweite Qualifikation am Freitag im TV

Die zweite Qualifikation zur Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour beginnt am Freitag, 6. Mai, um 14.00 Uhr und wird im NDR-Fernsehen von 15.15 - 17.10 Uhr übertragen. Die DKB-Riders Tour tritt 2016 erneut unter dem Titelsponsoring der DKB an und mit zwei neuen Hauptsponsoren: Der BEMER Int. AG und der mauser einrichtungssysteme GmbH & Co. KG. „Wir folgen einer Tradition. Ursprünglich  war mauser auch Hersteller von Stahlmöbeln für Archiv- und auch Landwirtschaft“, so Prof. Dr. Martin Sagel. „Wir sehen die Symbiose von Pferd und Reiter und diese Symbiose versuchen wir in unseren Produkten umzusetzen.“  Peter Kaiser, Marketingleiter der BEMER Int. AG erläuterte eines der Ziele der Kooperation mit der DKB-Riders Tour: „Hinter BEMER Int. steckt ein Familienunternehmen, dass in der Medziin forscht. Der Bereich der Veterinärmedizin lief durchaus nebenbei mit, wir haben uns entschieden dort richtig einzusteigen.“ Die zweite Qualifikation in Hamburg wird im Preis der Deutschen Kreditbank AG entschieden.

Ergebnis 2. Etappe DKB-Riders Tour - 1. Qualifikation Prf. 08 Preis der "Deutsche Vermögensberatung AG - DVAG“ - Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit. Höhe: 1.45 m

1. Hilmar Meyer (Morsum), Salto de Fee, 0 SP/77.75 sec; 2. Mario Stevens (Cloppenburg), El Bandiata B, 0/78.30; 3. Emanuele Gaudiano (Italien), Kentucky v. Neerhof Z, 0/79.25; 4. Pius Schwizer (Schweiz), Chellatus R, 0/81.29; 5. Christian Ahlmann (Marl), Reavnir, 0/82.41; 6. Felix Haßmann (Lienen), Chicca, 0/82.59

DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de ,

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