Nisse Lüneburg und Luca Toni gewannen in Münster die Qualifikation zur BEMER Riders Tour. Der Derbysieger ist auch bei der OWL Challenge in Paderborn dabei. (Foto: Stefan Lafrentz)
Treffpunkt für Teilnehmer aus 14 Nationen: die fünfte Etappe der BEMER Riders Tour in Paderborn. (Foto: Thomas Hellmann)
Charlotte Bettendorf und Bellefleur haben mit dem Sieg im Eröffnungsspringen der fünften Etappe der BEMER Riders Tour in Paderborn bereits Zeichen gesetzt. (Foto: Stefan Lafrentz)
Waren unschlagbar in der Qualifikation zur BEMER Riders Tour: Finja Bormann und A Crazy Son Of Lavina. (Foto: Stefan Lafrentz)
Zweiter Toursieg für Nisse Lüneburg. In Paderborn gewann der Springreiter mit Luca Toni die BEMER Riders Tour-Wertungsprüfung. Zuvor war er mit Cordillo in Hamburg erfolgreich. (Foto: Stefan Lafrentz)
Ziert die Spitze des Rankings der BEMER Riders Tour: Nisse Lüneburg aus Hetlingen mit Luca Toni. (Foto: Stefan Lafrentz)
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Schon wieder niedersächsisches Temperament – Mario Stevens gewinnt zweite Qualifikation

Mario Stevens, Sieger der zweiten Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby mit El Bandiata B bei der zweiten DKB-Riders Tour-Etappe. (Foto: Lafrentz)



(Hamburg) Mario Stevens hat es nochmal gemacht, ganz vorn - der 33 Jahre alte Aktivensprecher und Kaderreiter hat die zweite Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, der zweiten Etappe der DKB-Riders Tour, am Sonntag gewonnen. Mit El Bandiata blieb der Niedersachse aus Cloppenburg fehlerfrei in 97,38 Sekunden, schneller als alle Mitbewerber. Hinter dem deutschen Springreiter reihten sich zwei Briten ein - William Whitaker, Sohn von Ian Whitaker und damit Mitglied der legendären Springreiterdynastie, und Nigel Coupe. Stevens läßt es sein - Great Britain greift an Während Stevens mit Rücksicht auf Pferd und Turnierplan auf das Deutsche Spring-Derby am Sonntag verzichtet, wollen die beiden Briten auf jeden Fall angreifen. William Whitaker saß wie Landsmann Coupe auf einem irischen Sportpferd, auf Glenavadra Brilliant und den entdeckte sein Onkel Michael:  „Er hat eine Menge guter Eigenschaften, hat Vermögen, ist brav und vorsichtig. Michael hat ihn gefunden vor ca. vier Jahren. Er hat schon gesagt, dass er fürs Derby geeignet ist.“ Und John Whitaker ermutigte den Neffen, sowohl 2015 in Hamburg zu starten und dann auch in Hickstead, wo eine Adaption des legendären Hamburger Derbykurses steht. Nigel Coupe war einigermaßen beeindruckt: „Das Publikum hier Hamburg ist phantastisch.“ Er galoppierte mit  dem Iren Golvers Hill auf den dritten Platz in der zweiten Qualifikation zur DKB-Riders Tour, die auch im Preis der Deutschen Kreditbank AG entschieden wurde. Pech für Nagel - Meyer zufrieden Andere hatten weniger Gück. Carsten-Otto Nagel (Wedel) erlebte mit Lex Lugar unglückliche Minuten, weil der Oldenburger entschied, nicht den Wall herunterzugehen, rückwärts trat und den Wall rutschenderweise seitwärts verließ. Der gestrige Sieger Hilmar Meyer (Morsum) und der führende Reiter der DKB-Riders Tour, Philipp Weishaupt (Riesenbeck) schieden aus. Dagegen konnte Janne Friederike Meyer (Hamburg) mit Cellagon Anna und André Plath (Timmendorf) mit tadellosen Runde glänzen und der frischgebackene Vater einer kleinen Tochter, Andre Thieme, kassierte mit Voigtsdorf Quonschbob genau einen Fehler - machte jedoch einen durchweg sicheren Eindruck.   Stefan Unterlandstättner, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Kreditbank AG, freute sich über eine sportlich hochwertige Prüfung und die Begeisterung der Zuschauer: „Gerade weil es eine Etappe von sechs der DKB-Riders Tour ist - und es vielleicht auch spezielle Pferde braucht - ist die Begeisterung der Menschen für diese Prüfung ungebrochen.“ Für Unterlandstättner mindestens genauso wichtig ist die Offenheit der Serie. Der sportliche Anspruch ist hoch, aber: „Durch die DKB-Riders Tour haben auch Reiter, die vielleicht ein Derbypferd haben oder auch junge Leute die Chance, diese Turniere zu reiten und das ist ein Vorzug der Serie.“ Ergebnis 2. Qualifikation DKB-Riders Tour Hamburg, Preis der Deutschen Kreditbank AG, CSI3*: 2. Qualifikation zum Deutschen Spring-Derby, Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit, Höhe: 1.50 m 1. Mario Stevens (Cloppenburg), El Bandiata B, 0 SP/97.38 sec; 2. William Whitaker (Großbritannien), Glenavadra Brilliant, 0/101.88; 3. Nigel Coupe (Großbritannien), Golvers Hill, 0/102.84; 4. Andre Plath (Timmendorf), AFP's Cosmic Blue, 0/105.12; 5. Henrik Lannér (Schweden), Vivaldi, 0/105.61; 6. Frederic Tillmann (Grevenbroich), AB 19 Chepetto, 0/106.97 DKB-Riders Tour im Internet  Bei Facebook:  http://www.facebook.com/dkbriderstour ,   Bei Youtube: https://www.youtube.com/user/DKBRidersTour Bei Twitter: https://twitter.com/DKBRidersTour . Am leichtesten finden Sie die DKB-Riders Tour unter dem HashTag #dkbriderstour.