Nisse Lüneburg und Luca Toni gewannen in Münster die Qualifikation zur BEMER Riders Tour. Der Derbysieger ist auch bei der OWL Challenge in Paderborn dabei. (Foto: Stefan Lafrentz)
Treffpunkt für Teilnehmer aus 14 Nationen: die fünfte Etappe der BEMER Riders Tour in Paderborn. (Foto: Thomas Hellmann)
Charlotte Bettendorf und Bellefleur haben mit dem Sieg im Eröffnungsspringen der fünften Etappe der BEMER Riders Tour in Paderborn bereits Zeichen gesetzt. (Foto: Stefan Lafrentz)
Waren unschlagbar in der Qualifikation zur BEMER Riders Tour: Finja Bormann und A Crazy Son Of Lavina. (Foto: Stefan Lafrentz)
Zweiter Toursieg für Nisse Lüneburg. In Paderborn gewann der Springreiter mit Luca Toni die BEMER Riders Tour-Wertungsprüfung. Zuvor war er mit Cordillo in Hamburg erfolgreich. (Foto: Stefan Lafrentz)
Ziert die Spitze des Rankings der BEMER Riders Tour: Nisse Lüneburg aus Hetlingen mit Luca Toni. (Foto: Stefan Lafrentz)
previous arrow
next arrow
previous arrownext arrow
Slider

BEMER Riders Tour Outfit by Springstar

Facebook

BEMER Riders Tour Videos

Es wurde keine gültige URL übermittelt.

“Der schönste Sieg, den ich je erlebt habe” – Matthew Sampson

Ein Moment für die Ewigkeit – Matthew Sampson bedankt sich bei Gloris van Zuuthoeve, die dem 27-jährigen den Sieg im Deutschen Spring-Derby, 2. Etappe der DKB-Riders Tour, beschert. (Foto: Stefan Lafrentz)



(Hamburg) “Das ist so unglaublich - das Publikum ist außergewöhnlich”, japste Matthew Sampson atemlos. Der 27 Jahre alte Brite gewann Minuten zuvor im Stechen das 89. Deutsche Spring-Derby, präsentiert von J.J.Darboven mit Gloria van Zuuthoeve und damit die zweite Etappe der DKB-Riders Tour. Außer “Rand und Band” brachte das auch Pferdebesitzer David Mcpherson und Matt`s Mom, die gar nicht aufhören konnte, ihren Sohn zu umarmen. Zehntausende feierten den Derby-Neuling, dessen größter Erfolg bislang der Sieg im britischen Speed-Derby in Hickstead war. “Das hier war der bislang schönste Sieg in meinem Leben”, bekannte der überglückliche Derbysieger. Fünf Ehrenrunden drehte Sampson mit der zwölf Jahre alten belgischen Stute, die David Mcpherson vor wenigen Jahren selbst im Derby geritten hat. Nicht minder groß war die Begeisterung in Hamburg über Platz zwei für Gilbert Tillmann (Grevenbroich) und Claus Dieter, die die erste fehlerfreie Runde zeigten und für die Vielseitigkeits-Weltmeisterin Sandra Auffarth aus Ganderkesee mit Nupafeed`s La Vista, die beherzt auf Platz drei galoppierte.  Ungewohnt melancholisch war Gilbert Tillmann, wohl wissend, dass “ab morgen bestimmt wieder Interessenten für Claus Dieter beim Besitzer anrufen werden”. Und außerdem war es sowieso ein besonderer Tag:  Sein Derbyheld Hello Max, der ihm 2013 den ersehnten Sieg im Deutschen Spring-Derby bescherte, wird genau heute 23 Jahre alt. “Zu Ehren von Max hätte ich heute gern gewonnen”, lachte Tillmann, “aber wichtiger ist, dass es ihm gut geht”. “Richtig viel Spaß hab ich gehabt”, bekannte Sandra Auffarth unumwunden, der Riders Tour-Chef Paul Schockemöhle - ganz im Sinne der Stärkung von Frauen im Springsport - ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg gab. “Beim Springen im Vielseitigkeitssport gehe ich ja nicht ganz an meine Grenzen, deswegen habe ich mir in Hamburg neue Reize gesucht”, so die Weltmeisterin augenzwinkernd.  Riders Tour-Geschäftsführer Paul Schockemöhle war rundum zufrieden: “Wir haben sehr spannenden und sehr guten Sport gesehen, das ist das Entscheidende.” Und Burkhard Stibbe, Regionalleiter des Titelsponsors DKB, gab seiner Begeisterung über die Zuschauer in Hamburg Ausdruck: “Es sind wirklich soviele da geblieben, das erlebt man in anderen Sportarten nicht. Kompliment an die Pferdesportfans in Hamburg.” Doppelrollen im Ranking der DKB-Riders Tour Im Ranking der DKB-Riders Tour sind nach den ersten beiden Etappen der Serie nun alle Positionen “doppelt besetzt”: Denis Nielsen, Sieger der ersten Station, teilt sich die Pole Position mit Matthew Sampson, Gilbert Tillmann rangiert gemeinsam mit Österreichs Christian Rhomberg auf Platz drei und Sandra Auffarth und Cameron Hanley (Irland) teilen sich Rang fünf. Matthew Sampson war begeistert: “Wiesbaden kommt zu schnell für uns, wir wollen ja auch zum Hickstead-Derby, aber ich möchte liebend gern die Tour-Stationen in Deutschland reiten, was für eine tolle Chance, wenn das ginge….” Sandra Auffarth will erstmal feiern und dann einen Plan machen und bei Gilbert Tillmann hängt alles davon ab, ob ihm ein geeignetes Pferd zur Verfügung steht. Die dritte Etappe in Wiesbaden beim Internationalen Pfingstturnier beginnt bereits am Freitag, 18. Mai, im Schlosspark Wiesbaden-Biebrich. Ergebnis Deutsches Spring-Derby, 2. Wertungsprüfung der DKB-Riders Tour: 1. Matthew Sampson (Großbritannien), Gloria van Zuuthoeve, 0/ 50,53 2. Gilbert Tillmann (Grevenbroich), Claus Dieter, 4/ 53,62 3. Sandra Auffarth (Ganderkesee), Nupafeed`s La Vista, 8/ 46,41 4. Benjamin Wulschner (Bütow/ Hohen Wangelin), Bangkoh Girl PP 4/ 157,13 5. Holly Smith (Großbritannien), Quality Old Joker 4/ 158,99 6. Gerald Nothdurft (Göttingen), Amazing, 4/ 170,03 Ranking der DKB-Riders Tour nach zwei von sechs Etappen: 1. Matthew Sampson (Großbritannien) 20 Punkte 1. Denis Nielsen (Isen), 20 3. Gilbert Tillmann (Grevenbroich), 17 3. Christian Rhomberg (Österreich), 17 5. Sandra Auffarth (Ganderkesee), 15 5. Cameron Hanley (Irland), 15 7. Markus Beerbaum (Thedinghausen), 13 7. Benjamin Wulschner (Bütow), 13 9. Markus Renzel (Oer-Erckenschwick) 11 9. Holly Smith (Großbritannien),  DKB-Riders Tour im Internet – www.DKB-riderstour.de,  Bei Facebook:  http://www.facebook.com/dkbriderstour,  Bei Youtube: https://www.youtube.com/user/DKBRidersTour  Bei Twitter: https://twitter.com/DKBRidersTour.  Am leichtesten finden Sie die DKB-Riders Tour unter dem HashTag #dkbriderstour.