Bejubelt: Sandra Auffarth und ihre Stute Nupafeed`s La Vista, die auf Platz zwei sprangen. (Foto: Stefan Lafrentz)
Shane Breen und Can Ya Makan sind die Sieger der zweiten Qualifikation zur BEMER Riders Tour in Hamburg. (Foto: Stefan Lafrentz)
Paul Schockemöhle, Springsportlegende und Begründer der BEMER Riders Tour mit jugendlichen Fans. (Foto: Stefan Lafrentz)
Tour-Chef Paul Schockemöhle, Sieger Nisse Lüneburg mit Cordillo und Bernhard Bock (BEMER Int.AG) bei der dritten Etappe der BEMER Riders Tour in Hamburg. (Foto: Stefan Lafrentz)
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Neue Doppelspitze in der BEMER Riders Tour – David Will schließt auf

David Will und Spring Dark – der gebürtige Bayer hat in Redefin bei der zweiten Etappe der BEMER Riders Tour die Pole Position erklommen. (Foto: Stefan Lafrentz)



Neue Doppelspitze in der BEMER Riders Tour – David Will schließt auf

(Redefin) Es kam wie es kommen musste: David Will, 31 Jahre junger Profi aus Damme, hat mit dem Sieg bei der zweiten Etappe der BEMER Riders Tour beim Pferdefestival Redefin, supported by von Lauff & Bolz, neben Katrin Eckermann die Pole Position des Rankings erklommen. Will und der niederländische Wallach Spring Dark erreichten knapp dank einer schnellen Runde mit einem Springfehler den zweiten Umlauf der Wertungsprüfung in Redefin und standen dann ganz an der Spitze. “Hamburg ist zu früh, aber mit Münster und Paderborn liebäugele ich schon”, räumte Will beim Blick auf die kommenden Etappen der BEMER Riders Tour ein.

Will und Stais wollen umplanen

“Spring Dark ist grundschnell und vorsichtig, er hat mir schon mehrere Erfolge beschert”, so Will, der die Südafrikanerin Alexa Stais und ihren Quintato auf den zweiten Rang verwies. Die Amazone schwärmte von ihrem 14 Jahre alten Wallach: “Er ist mein bester Freund und ich bin auch seine Pflegerin, ich füttere, geht mit ihm grasen und flechte auch die Zöpfe”, lachte die gerade 22 Jahre alte Springreiterin, die nun mit ihrem Chef Hilmar Meyer (Morsum) den Turnierkalender wälzen wird, denn auch für sie sind die nächsten Etappen der BEMER Riders Tour eine Option. Dritter in der zweiten Wertungsprüfung der Saison wurde Harm Lahde aus Blender mit Oak Grove`s Heartfelt. “Herangepirscht “ hat sich auch der Gesamtsieger der Riders Tour 2017, Markus Beerbaum aus Thedinghausen. Beerbaum wurde mit Cool Hand Luke Vierter in Redefin und heimste dafür 13 Punkte ein. Damit rangiert er auf Platz acht nach zwei Etappen der BEMER Riders Tour.

Guter Sport auf traditionsreichem Grund

“Wir haben guten Sport gesehen”, resümmierte Paul Schockemöhle, der in Redefin Turnierveranstalter ist und zudem Chef der BEMER Riders Tour. Anspruchsvoll sollte es sein und das war die zweite Etappe der Serie mit Teilnehmern aus 17 Nationen. Auf den ersten Plätzen drängen sich nun jeweils zwei Reiter/ Reiterinnen. Das erhöht die Spannung mit Blick auf Etappe Nr. 3, die bereits am Mittwoch, 29. Mai, beginnt und beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby in Hamburg ausgetragen wird. Dafür hat sich auch der beste Mecklenburger der zweiten BEMER Riders Tour-Etappe in Position gebracht: André Thieme (Plau a.See) heimste dank Platz sechs in der Wertungsprüfung – Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG – zehn Punkte für das Ranking ein und hat das Deutsche Spring-Derby am kommenden Sonntag in Hamburg als nächstes Ziel geplant. Gut möglich, das der dreimalige Derbysieger dort einen großen Sprung nach vorn im Ranking machen kann.

Ergebnis 2. Etappe der BEMER Riders Tour in Redefin, supported by von Lauff & Bolz- Großer Preis der Deutschen Kreditbank AG, Int. Weltranglisten-Springprüfung (1,60m) mit zwei Umläufen

1. David Will (Damme), Spring Dark 0/ 37,55
2. Alexa Stais (Südafrika), Quintato 0/ 38,88
3. Harm Lahde (Blender) Oak Grove`s Heartfelt 0/ 39,95
4. Markus Beerbaum (Thedinghausen) Cool Hand Luke 0/ 40,25 5. Markus Brinkmann (Herford), Pikeur Dylon 0/ 41,52
6. André Thieme (Plau am See), Crazy Girl V 0/ 44,43

Ranking BEMER Riders Tour nach der zweiten von sechs Etappen

1. Katrin Eckermann (GER) und David Will (GER), 20 Punkte
3. Julien Anquetin (FRA), Tobias Meyer (GER), Alexa Stais (RSA), 17 Punkte 6. Ludger Beerbaum (GER) und Harm Lahde (GER), 15 Punkte
8. Markus Beerbaum (GER) und Christophe Vanderhasselt (BEL), 13 Punkte 10. Markus Brinkmann (GER), 11 Punkte

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